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Wir wollen eine Philosophie des Genusses fördern. Dabei
unterstützen wir kleine Qualitätsproduzenten und
engagieren uns bei der Erhaltung von Umwelt und Lebensqualität.
Eine Arbeit gegen die industrielle Gleichschaltung der Esskultur
und für die Förderung regionale Küchen und
Produzenten. Wir sind keine Fanatiker, sondern wollen mit
einer positiven Einstellung eine Gegenströmung zu Fastfood
sein.
Bei diesem Ziel darf die Lust nicht fehlen. Die Lust am guten,
traditionellen Essen, die Lust zum Entdecken von neuem. Viele,
wertvolle, alte Produkte, Rezepturen und Speisen sind bzw.
waren am aussterben. Wer kennt noch den klassischen Hafaloab,
wer kennt noch das Schwoazarmuas oder die Ofakatz aus dem
Bregenzerwald?
Wussten Sie z.B., dass der Vorarlberger Sauerkäse vor
wenigen Jahren kurz vor dem Ende stand, da es kaum mehr ein
Produzent dieser wunderbaren Käsesorte gab. Erst eine
winzig kleine Käserei im Vorderland bewirkte eine Renaissance.
Wir wollen solche Produzenten und Gasthäuser fördern,
die nach diesen Prinzipien arbeiten.
Lebensmittel sind im Vergleich zu anderen Artikel in den
letzten Jahrzehnten um vieles billiger geworden. Leider hat
aber auch die Qualität enorm gelitten. Im Verhältnis
ist z.B. eine Tafel Schokolade oder auch 1 kg Schweinefleisch,
im Preis fast gleich geblieben. Dies kann nur mit Qualitätseinbussen
verbunden sein. Die Industrialisierung, die globale Geschmackseinvernahme
ist massiv fortgeschritten.
Die Ketchup-Generation ist scheinbar die Zukunft, wo fast
alles gleich schmeckt. Wir wollen langsamen Genuss als Konstrast
zu Big Mac und Co propagieren! Die Erhaltung der Ursprünglichkeit.
Und eine kulturelle und geistige Änderung der Einstellungen
beim Thema Ernährung, Genuss und Geschmack.
Und bei all diesen Punkten sei noch eines bemerkt: Gut Essen
und Trinken heisst nicht, dass es teuer sein muss.
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