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Die
erste Veranstaltung von Slow Food Vorarberg stand und dem
Motto "Wild auf Wild". Dabei wurden wir nicht nur
kulinarisch vom der Wirtefamilie Vith im Rankweiler Hof verwöhnt
sondern lernten auch noch allerlei Wissenwertes über
die
. Und damit die Geselligkeit nicht zu kurz kommt, spielten
uns die Wirtsleute Werner und Roland Vith auch noch ein paar
Lieder auf ihrer Handorgel.
Nach
einem hervorragenden Amuse gueule genossen wir mit einer Wildleber
nach Art des Hauses. Anschliessend wurde uns eine Fasanensuppe
mit Steinpilznockerl gefolgt von Zweierlei vom Damhirsch mit
Serviettenknödel, Spätzle & Apfelrotkraut serviert.
Der süsse Abschluss war eine Variation von der Wälderschokolade
dem "Sigg".
Zwischen den Gängen wurden wir vom Tierpräparator
in Pension und Jäger Armin Plattner über die Jagd
in Vorarlberg informiert. Wussten Sie z.B. dass im Jahr 1850
kein Stein und Rotwild mehr im Ländle vorhanden war?
Die letzte Hirschkuh würde 1850 im Gamperdona von einem
Wilderer geschossen. Die erste Einwilderung von Rotwild erfolgte
1866 von Carl Ganahl in der Samina. Und Steinwild war in den
Jahren 1959 - 1970 gerade noch 80 Stück vorhanden.
In
Vorarlberg können folgende Wildarten gejagt werden: Schalenwild
(Reh, Rotwild, Gams, Steinwild, Wildschwein), Haarwild (Feldhase,
Schneehase, Murmeltiere), Raubwild (Dachs, Fuchs, Marder,
Iltis) und Flugwild (Spielhuh, Schneehuhn, Fasan und diverse
Wasservögel).
Der Konsum von Wildfleisch ist vorallem in den Privathaushalten
sehr gering. Primär wird das Wildfleisch in der heimischen
Gastronomie verwertet. Falls auch Sie Interesse haben Wildfleisch
zu bestellen, so können Sie sich gerne telefonisch bei
Armin Plattner unter der Telefonnummer 05522 / 435 15 informieren.
Eine andere Möglichkeit ist sich an die jeweilige Agrargemeinschaft
der Gemeinde zu wenden. Diese Leute freuen sich immer über
Abnehmer von ihrem wertvollen Fleisch.
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