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Das wunderschöne Allgäu war ein grosser
Anziehungspunkt für viele Slow Food Freunde. Nach einer
eindrucksvollen Führung durch 3,5 ha grossen Kräutergarten
gab es noch einen krönenden Abschluss im Gasthaus Rössle
"Beim Kräuterwirt" in Stiefenhofen. 
"Bärbel" unser
allgäuerisches Kräuterweiblein führte uns sehr
eindrucksvoll in die unendlich grosse Vielfalt der Würz-
und Heilkräuter ein. In der "Kinderstube" des
Kräuter-garten erfolgt die Aufzucht der Pflanzen ausgehend
von den Mutterpflanze.

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Wissenswertes
gab es auch über das "Unkraut" in manchem Garten
zu berichten. So etwa über den Mädesüß
der vor allem bei Grippe und Fieber als Tee wirkt. Mädesüß
ist mit ihrem betörenden Duft nach Vanille und Mandel
auch als Vorgänger des Aspirin bekannt.
Besonders Interessant war auch der Genuss von Stevia - einem
Süßkraut dass vielseitig verwendet werden kann.
Leider wird dieses Kraut von der Zuckerindustrie nicht unbedingt
gefördert, somit darf Stevia
in manchen Ländern auch nur als Futtermittel verkauft
werden.
Im
Kräutergarten befinden sich auch viele beschauliche Plätze
zur inneren Einkehr welche sofort getestet wurden.
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Eine Liste aller 300 verschiedenen Kräutersorten ist
auf der Homepage
von artemisia zu finden.
Das anschliessenden Essen beim Kräuterwirten
im Rössle genossen die hungrigen Teilnehmer sehr.
So
kamen wir in den Genuss von Holzofenbrot mit Ringelblumen-butter,
einem Salat mit vielen frischen Kräutern und einem Rahm-süppchen
von frischem Bärlauch.
Zur Hauptspeise genossen wir ein Lammnüsschen im Wildkräutermantel
mit Brennessel-Schupfnudeln. Eine Überraschung für
alle war das
Wildkräuter- und Heublumenparfait
mit frischen Erdbeeren.
Auch im hauseigenen Kräutergarten vom Rösslewirt
konnten wir allerlei kulinarische Köstlichkeiten in Form
von frischem Grün finden.
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