Kulinarische Empfehlungen Bezirk Bludenz

Restaurant mizzitant

6700 Bludenz, Kirchgasse 12, Tel. +43 (0) 699 17790312
www.mizzitant.at; office@mizzitant.at

Denise Amman, ehemalige Fernsehköchin, hat sich nun mit dem mizzitant in der bludenzer Altstadt einen Traum erfüllt. Das sehr kleine Lokal verfügt nur über 16 Plätze, die oft über Wochen hinaus reserviert sind. Vor allem die Events am Freitagabend sind gut besucht. Das Konzept von Denise sieht einen recht preiswerten Mittagsbetrieb vor, während am Abend immer ein viergängiges Menü, gemäß dem Themenabend, oder ein Überraschungsmenü serviert wird. Diese Menüs sind auch entsprechend teurer.

Die Mittagsmenüs bleiben über die Woche immer gleich, zwei Vorspeisen zur Auswahl, zwei Hauptgänge und zwei Nachspeisen, wobei immer ein vegetarischer Teller dabei ist. Und alles ist Bio und nach Möglichkeit hat es kurze Wege.

Das Lokal ist sehr übersichtlich gestaltet, ein Raum mit Asphaltböden und massiven Tischen, dezenten Naturtönen und darüber, über mehreren Stufen erreichbar und vom Gastlokal immer einsehbar, die kleine Küche.

Zu Mittag kredenzt Denise, bekannt aus dem „noi“ in Wien und dem „st`ill“ in Feldkirch, zum Beispiel eine Sellerieconsommée mit geräucherten Paprika-Speck-Schöberl, einen Randig-Apfel-Salat mit Honigdressing mit Pinienkernen oder einen Kichererbsensalat mit Karotten, Apfel und Curry-Joghurtdressing. Als Hauptgänge kommen ein Indischer Gemüse-Schmortopf mit Paneer, Linsen und Basmati, oder Spätzle mit sautiertem Chicorée, Apfel und leichter Blauschimmel-Käsesauce oder eine Kalbsbrust mit Kartoffelpüree, Kellerbiersauce und Apfelkren. Als Abschluss kann man eine Cheesecake-Mousse mit Haselnuss-Crumble, eine Zitronengras-Panna Cotta mit marinierten Blutorangen oder eine Apfeltarte mit Nüssen & Zimtschlagrahm nehmen.

Abends kocht Denise aufwendiger, die Themenabende sind den Themen Fisch, Wild oder auch Asiatische Küche gewidmet. Wenn man sie fragt, ob sie nicht öfter das Lokal aufmachen möchte, erzählt sie von ihrer entzückenden Tochter, und man weiß, sie widmet sich gerne ihr.

Restaurant Garfrenga – Alpencamping Nenzing

6710 Nenzing, Garfrenga 1
Tel. +43 (0)5525 624910
www.alpencamping.at/Restaurant

Garfrenga ist ein alter, rätoromanischer Flurname.  Und so liegt auch dieses Gasthaus mitten im Grünen mit teilweise sehr schöner Bergsicht. Aber das Beste: Wir vermuten, dass dies der erste Campingplatz in einem Slow-Food-Gasthausführer ist. Und dies zu Recht. Dass dieser Platz in gleich mehreren Führern als einer der besten Campingplätze Europas bewertet wird, ist sicherlich auch auf die gute Gastronomie zurückzuführen.  Die Räumlichkeiten sind sehr gemütlich. Nach dem Motto „ Aus der Region für die Region und für Sie“ versucht das Küchenteam unter dem Chefkoch Heinz Farner eine sehr bodenständige Küche anzubieten. Über die Tatsache, dass die Pommes für Campingleute auch auf der Karte stehen, muss man einfach hinwegsehen.

Wir haben mit einer Rahmsuppe vom weißen Spargel begonnen. Auch eine klare Suppe mit Flädle, wie in dieser Gegend die Frittaten heißen, steht auf der Karte. Dann ging es zu einer Vorspeise über: Montafoner Sauerkäse in Speckmantel gebraten auf frische Blattsalaten.  Da die Fischauswahl täglich frisch, je nach Fangergebnis ist, steht dieses Gericht auf der Tagesempfehlungskarte. Wir haben eine Goldbrasse getestet. Auch das „Nenzinger Gericht“, ein zartes Schweinsfilet am Stück auf hausgemachten Eierspätzle und Marktgemüse ist genauso vertreten, wie der klassische Wiener Zwiebelrostbraten mit Bratkartoffeln und Bohnen. Etwas deftig, aber ausgezeichnet schmeckt das „Panüler Rösti“ (Panül ist ein Berg in der Nähe dieses Hauses). Kartoffelrösti, Speck, frische Kräuter und Vorarlberger Käse überbacken mit Spiegeleiern von glücklichen Hühnern. Auch die Käsknöpfle, serviert in der originellen  und originalen „Holzbrenta“ (Holzbottich) sind anziehend.

Die angebotenen Marillenknödel mit Butterbrösel und Zwetschgen- oder Marillenröster sind leicht. Der täglich frische Apfel- und Topfenstrudel mit Vanillesauce oder ein hauseigener „Mohr im Hemd“ sind weitere Dessertempfehlungen. Nicht zu versäumen auch die Apfelküchle mit Eis. Zusammengefasst: Man hat von einem Campingrestaurant einfach andere Vorstellungen.

Berggasthof Brunella-Stüble        

6820 Gurtis (Gemeindegebiet Nenzing), Greilebüchel 2
www.brunella-gurtis.com

Es gibt eine kleine, geschützte Alpenblume, die man nicht leicht findet. Diese heißt Brunella. So heißt auch dieses Gasthaus. Das Gasthaus Brunella ist auch nicht groß und man findet es auch nicht so leicht. Nur geschützt ist es nicht. In der kleinen Ortsparzelle Gurtis steht dieses Haus am Ende der Straße. Schon die Anfahrt auf der ca. 5 km langen Alpenstraße ist erlebnisreich. Erst aber oben angekommen: der Blick von der Terrasse ist umwerfend. Das Innere des Hauses stammt aus den 60er-Jahren, ist also wieder fast modern. Wenn das Wetter gut ist, ist ein Platz auf der Terrasse unbedingt zu bevorzugen. Zum Essen: Hier kocht der Chef persönlich und dies mit Leidenschaft.  Die Knoblauchrahmsuppe ist zwar mit hohem Rahmanteil, aber sehr gut. Auch die selbstgemachte Leberknödelsuppe ist nicht zu verachten. Das Schnitzel ist bei den Hauptspeisen Trumpf. Gleich mehrere Kocharten stehen zur Auswahl. Beim Schweinesteak „Schweizer Art“ spürt man, dass die Schweiz luftlinienmäßig nicht allzu weit entfernt ist. Bei den Fischen dominiert die Forelle „Müllerin“ aus heimischen Gewässern oder das frische Zanderfilet mit Petersilienkartoffeln. Einige gute Speisen müssen aber vorbestellt werden, so die berühmten „Vorarlberger Käsknöpfle“ oder die knusperige Schweinshaxe mit Bayrischkraut oder eine Kalbshaxe „Gärtnerin“. Auch an die fleischlosen Leckermäuler denkt die Küche. Kärntner Kasnudeln oder Knoblauchnudeln warten auf ihre Gäste. Die Palatschinken mit Preiselbeersahne oder vor allem auch der karamellisierte Kaiserschmarren mit Zwetschgenröster munden sehr.

Lobenswert muss erwähnt werden, dass auf der Karte alle Lieferanten aus der Umgebung namentlich angeführt sind.

Wenige Kilometer vom Gasthaus „Brunella“ wird ein ausgezeichneter Gerstensaft erzeugt. Das Frastanzer Bier, produziert in einer kleinen, privaten Brauerei. Im Gasthaus werden die verschiedenen Sorten angeboten. Sehr zu empfehlen ist das Kellerbier und auch das einzige Biobier aus Vorarlberg.

Zum Wein kann gesagt werden, dass es überwiegend Österreichische Etiketten gibt.

Gasthof Rössle

6751 Braz. Arlbergstraße 61, Tel. +43 (0) 5552 281050
www.roesslebraz.at; office@roesslebraz.at

Das alte Haus, welches früher an der alten Arlberger Straße als Raststation für die Fuhrwerke diente, strahlt noch immer einen gewissen erhabenen Charme aus. Das von den Gebrüdern Bagher geführte Gasthof Rössle beherbergt ein recht renommiertes Lokal, in dem auch zur Freude vieler Kunden sehr gut besuchte Kochkurse angeboten werden. Valentin ist die kreative Seele in der Küche, während sein Bruder Martin den hervorragenden Service leitet. Die traditionellen Stuben weisen einen ganz eigenen Charakter auf, es sind nicht die schweren, dunklen Stuben wie mancherorts, sondern recht angenehme, helle mit teilweise modernem Mobiliar kombiniert.

Die Küche ist vor allem der Region und den Jahreszeiten verbunden, so sind die Wild- oder die Kitzwochen sehr gut besucht. Das handwerkliche Können in der Küche ist sehr hoch, die Produkte stammen vorwiegend aus der Region.

Geboten werden ein vorzüglicher Carpaccio vom Lecher Saibling, eine Sulze vom Brazer Bio-Rind oder gemischte Blattsalate mit warmen Speck und Pilz-Streifen, weiter geht es mit einem gefüllten Röllchen vom Ländle-Kalb mit Spargelstrudel, einem Rostbraten vom Brazer Bio-Rind mit einem Risotto mit Kräuterseitlingen und Spitzkraut oder klassisch mit einem Filet vom Lecher Bachsaibling mit Blattspinat und Petersilienkartoffeln. Für Vegetarier bietet sich je nach Saison ein Spargelstrudel mit Petersilienkartoffeln, dazu Sauerrahm mit Schnittlauch oder die Ricotta-Cannelloni mit brauner Butter und Salbei. Abschließen kann man das Essen im Gasthof Rössle mit immer anderen selbstgemachten Eissorten oder einem Panna Cotta mit Tahiti-Vanille und Erdbeer-Rhabarber-Ragout. Die Käsevariationen werden immer mit selbstgemachtem Früchtebrot gereicht.

Im Sommer kann man die ganzen Spezialitäten im den lauschigen Gastgarten mit den Kastanienbäumen genießen.

Hotel: Kleines Hotel mit 10 günstigen Zimmern, Halbpension wird empfohlen.

Traube Braz**** Alpen.Spa.Golf.Hotel

6751 Braz, Klostertalerstraße 12, Tel. +43 (0) 5552 28103
www.traubebraz.at; office@traubebraz.at

Fährt man die Bundesstraße vom Arlberg Richtung Bludenz trifft man auf das renommierte Alpen.Spa.Golf.Hotel Traube der Familie Bargehr in Braz. Obwohl es sich um ein größeres Hotel handelt, ist man den lokalen Produkten und Produzenten immer sehr verbunden geblieben. Durch die vielen kleineren und teilweise alten Stuben, wie die Bienenstube, die Garnilla- oder die Jägerstube, hat man nicht den Eindruck eines so großen Betriebes. Die teilweise getäferten Stuben sind sehr einladend und geschmackvoll eingerichtet. Der Service ist adrett und flott, hier wird der Gast noch sehr gut behandelt. Auch für größere Gruppen gibt es die Möglichkeit, einen Saal zu bekommen.

Die Küche ist sehr gepflegt und von der Klostertaler Küche inspiriert, welche aber auch modern interpretiert wird. Die Menüs sind stets saisonal, wobei auch die ganzjährigen Klassiker nicht fehlen dürfen. Die lokalen Jäger tragen auch etwas zu den Speisen bei, so ist eine Kraftsuppe vom Reh mit Trüffel-Grießnockerln ein guter Einstand. Aber auch ein Carpaccio vom gefüllten Kalbsfilet mit eingelegtem Kürbisgemüse oder die Apfel-Sauerkrautsuppe mit Kerbel und Blutwurstspieß sind empfehlenswert. Als Hauptgang empfehlen sich ein gefülltes Entrecote vom Angus Rind, Tranchen von der Hirschkalbskrone mit karamellisiertem Weißkraut oder sehr gutes Forellenfilet mit Kartoffelgratin. Aber auch allerlei Gerichte auf Käsebasis finden sich immer abwechselnd auf der Speisekarte. Je nach Saison findet man auch Kitz, Spargel oder Bärlauch in allen Variationen vor. Als krönender Abschluss sind Gebackene Apfelspalten mit Haselnussparfait und Zimtzabayone oder der geeiste Kaiserschmarrn mit Zwetschenmousse ein Gedicht. Eine große lokale Käseauswahl ist auch selbstverständlich.

Die Weinkarte erfüllt alle Ansprüche, auch mit vielen offenen Weinangeboten. Die Brände sind von lokalen Produzenten oder Selbstgebrannt, aber auch international.

Gasthaus Löwen

6774 Tschagguns, Kreuzgasse 4
Tel. +43 (0)5556 71006
www.loewen-tschagguns.at

Seit über 500 Jahren besteht das Dorfgasthaus „Löwen“ im Zentrum der Montafoner Gemeinde Tschagguns. Die Familie Tschol führt dieses Haus ganz nach Montafoner Gastlichkeit, wobei die Förderung der heimischen Zulieferer massiv in den Mittelpunkt gestellt wird. Lobenswert ist die Philosophie dieses Hauses, beispielhaft werden alle Zulieferer namentlich auf der Speisekarte aufgezählt. Leider eine Seltenheit. Nicht umsonst ist man ein Mitgliedsbetrieb der Aktion „Bewusst Montafon“. Viel Holz dominiert in den niedrigen und heimeligen Gaststuben im Herzen des Montafons.

Wild ist eindeutig der Schwerpunkt auf der Speisekarte, ist der Wirt selbst doch leidenschaftlicher Jäger. Schon bei den Vorspeisen sieht man dies: Zweierlei aus heimischen Wäldern: geräucherter Hirschschinken und hausgemachte Wild-Terrine. Doch, beginnen wir mit den Suppen: Montafoner Gerstensuppe oder eine Knoblauchrahmsuppe lassen bei einem Suppenfreund das Herz höher schlagen. Auch der Montafoner Sura-Käs in Speckmantel gebraten empfiehlt sich als Vorspeise. Oder ein heimisches Forellenfilet in Mandelbutter gebraten. Bei den Hauptspeisen ist der Tafelspitz vom heimischen Rind, Apfelkren und Salzkartoffel zu erwähnen. Das Hirschragout aus heimischer Jagd mit Butterspätzle, Blaukraut  und Preiselbeeren ist eine der Wildspezialitäten. Auch die Montafoner Käsknöpfle nach altem Hausrezept mit Kartoffelsalat und die bekannt guten Knödelspezialitäten dürfen nicht vergessen werden. So zum Beispiel die Spinat- Käseknödel mit brauner Butter oder die Speckknödel mit Sauerkraut. Auch die mit Spinat und Käse gefüllten Schlutzkrapfen stehen auf der Karte. Zum Dessert ist der hausgemachte Kaiserschmarren mit Zwetschgenröster empfehlenswert.

Viele Weine aus Österreich warten auf die Gäste. Erwähnenswert ist die große Auswahl von 14 verschiedenen Bränden (alle aus Vorarlberg). Hier sticht natürlich der seltene Enzian-Schnaps heraus.

Hotel Madrisa

6787 Gargellen, Gargellen 39
Tel. +43 (0) 5557 6331
gast@madrisahotel.com ; www.madrisahotel.com

Das alte und noble Hotel Madrisa mit seiner 120 jährigen Montafoner Stube, zeichnet sich durch seine ausgezeichnete Küche mit Erzeugnissen aus der hoteleigenen organisch-biologischen-kontrollierten Berglandwirtschaft und vielen weiteren regionalen Produkten besonders aus.

Wenn man mit dem Besitzer Bertram Rhomberg ins Gespräch kommt, erfährt man einiges über seine Leidenschaft für das Lokale und Regionale, über die kurzen Wege, die früher durch die Lage am Talende und die teilweise Abgeschiedenheit im Winter herrührt. Er ist Biolandwirt und Hotelier in einem, und in die Küche kommt fast nur das Fleisch aus der eigenen Landwirtschaft oder von nahen Bauern. Rhomberg schlachtet auch selber, und so kommt es, dass seine Küche alle Teile der Tiere verarbeitet, nicht nur die Edelteile. Er hat auch ein Faible für die Produkte seines Tales und des Montafons, und das mit einer Leidenschaft, die auch seine Gäste dazu bringt, den Stall und die Wiesen zu besuchen, die er auch noch selber bewirtschaftet.

So verwundert es nicht, wenn in der Küche, in der Zdenek Cepera das Regime führt, immer wieder das Archeprodukt Montafoner Sura Kees, ein topfenartiger Magerkäse, vorkommt.

Man kann Hausgemachtes Mostbröckle vom alten Rind mit eingelegten Pfifferlingen und Bruschetta vom Sura Kees oder ein Carpaccio von der Roten Rübe und Ziegenfrischkäse genießen. Danach bieten sich ein Filetsteak vom hoteleigenen Biorind, Gargellner Steinpilze und Schwarze Nüsse auf Bergheu gebraten mit Polmanudeln oder ein Lammbeuschel in Rieslingsahne mit Serviettenknödel bestens an. Wild ist auch ein großes Thema bei Rhomberg, da er ja in einem „wilden Tal“ lebt, so bietet er Ragout vom  Vergaldner Hirsch mit kaltgerührten Cranberry mit Rotkraut und Serviettenknödel auf Bestellung an. Als Nachspeise gibt es einen sensationellen Cheesecake vom Sura Kees mit Tannenwipfeleis oder verschiedene Käse.

Die Weinauswahl ist auch recht groß, die Edelbrände von bester Qualität.

Rhomberg interessiert sich auch für die sehr seltenen Montafoner Steinschafe, diese gäben eine sehr gute Wolle, aber leider zu wenig Fleisch für seinen Betrieb, deshalb hat er solche, die mehr Fleisch geben.

Kloster-Restaurant Propstei St. Gerold

6722 St. Gerold/Großwalsertal
Tel. +43 (0) 5550 2121 395 624910
www.propstei-stgerold.at; propstei@propstei-stgerold.at

Im Großwalsertal befindet sich ein kulturelles Kleinod, das besucht werden soll. Das Kloster St. Gerold, das ein Filialkloster vom Benediktinerkloster Einsiedeln (Schweiz) ist. Wunderbar restauriert stehen die Kirche und das Kloster stolz auf der Sonnenseite des Tales. Das Kulturprogramm dieses Hauses ist weit über die Grenzen bekannt. Aber auch das Restaurant ist eine Reise wert.  Besonderen Wert wird in diesem Restaurant auf heimische Lieferanten und Zutaten geschaut. Der eigene, sehenswerte Klostergarten liefert regelmäßig gutes Bio-Gemüse. Die eigene Landwirtschaft ist Lieferant von  hervorragendem Bio-Fleisch.

Begonnen haben wir unser Menü mit hausgemachten Gemüseroller. Die selbstgemachte Milzschnittensuppe ist eher eine Seltenheit. Natürlich gibt es auch eine Flädlesuppe. Das frische Salatbuffet ist sehr umfangreich und alle Dressings selbst gemacht. Da die Karte je nach Angebot der Lieferanten geändert wird, ist es schwer, einzelne Speisen aufzuzählen. Wir haben das frische Zanderfilet ohne Reue bestellt. Auch das Kalbsrahmgulasch oder das Pfifferling-Gulasch mit Knödel soll erwähnt werden. Seht zu empfehlen auch die deftigen „Käsknöpfle“ natürlich mit der Käsesorte „Walserstolz“ aus der eigenen Talschaft und Röstzwiebel.

Auch bei den Süßspeisen ist Eigenproduktion ein Gebot der Stunde. So zum Beispiel der selbstgemachte Apfel- oder Topfenstrudel oder das Schokomus. Täglich frische Kuchen ergänzen das Angebot.

Wenn Sie Gelegenheit haben, versuchen Sie, einen Kurzbesuch im einzigartigen Weinkeller anzufragen.  Hier hat der frühere Probst Nataniel ganze Arbeit geleistet. Mit Ausnahme des Klostereigenen Weines aus der Schweiz gibt es ausschließlich Österreichische Weine. Und dies in    er Auswahl, die für diese Region selten ist. Erwähnenswert sind neben den Rot- und Weissweinen auch die Auswahl an Dessertweinen.

Hotel-Gasthaus Kreuz

6731 Sonntag im Grosswalsertal, Buchboden 1, Tel. +43 (0)5554 5214
www.hotel-kreuz.info

Als eines von sechs Biosphärenparks Österreichs geadelt, ist das Walsertal eine von der UNESCO ausgezeichneten Modellregion, die sich um einen nachhaltigen Ausgleich zwischen Naturschutz und –nutzung bemüht.

Man wähnt sich fast am Ende der Welt. Buchboden – ein idyllisches Dorf hat mit dem Gasthaus Kreuz eine kulinarische Perle zu bieten. Schwerpunkt ist die regionale Küche.